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Warrambool, ein eleganter Küstenort, war unser nächstes Ziel. Am Beach wird gerne geritten und so bringen die lokalen Pferdezüchter ihre Rösser zum Reiten und Baden der PFERDE mit hierher. Der Reiter
wechselt in ein kleines Ruderboot, das Pferd wird an den Halfter genommen, und ein Matrose legt sich in die Riemen. Dem wenig badebegeisterten Pferd bleibt nichts anderes übrig als mitzuschwimmen, so geht es im merkwürdigen Gespann eine kleine Runde durch die Bucht.
Nach weiteren 50 Km, an der Grenze zu Südaustralien, ist der Ort Bridgewater. Neben schönen Küstenwanderungen gibt es auch eine Kolonie Seelöwen und keine hundert Meter weiter eine Robbenkolonie. Es ist übrigens die einzige Seelöwenkolonie die das Festland Australiens besiedelt. Von Seelöwen kann ich nicht viel berichten, außer dass sie faul am Ufer liegen, und ebenso wie Robben nach ranzigem Fisch stinken. Die Robben sind aber ein verspieltes Volk, jede Welle wird zum Surfen ausgenutzt, und vor lauter Übermut springen sie manchmal sogar aus dem Wasser. Lange beobachten wir sie mit den Ferngläsern vom Aussichtspunkt bei den Klippen.

Auf der Karte ist die Strecke von der Südküste Viktorias zur Hauptstadt von Südaustalien, Adelaide, nur ein kleines Stück, der Routenplaner besteht aber auf seine 430 km. In Adelaide besuchen wir Sue und Christopher. Bei einer kleinen Wanderung im Park sieht Christopher so nebenbei fünf Koalas in den Bäumen sitzen. Er hat für Koalas so etwas wie einen fünften Sinn, am ehesten mit begnadeten Pilzsammlern zu vergleichen, die förmlich spüren, wo der nächste Parasol zu finden ist.