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Jetzt sind wir im Outback unterwegs – der Reihe nach lasse ich die letzten 3 Wochen Revue passieren. Da war zuerst die Farina Station. Eine vor 50 Jahren aufgelassene Ortschaft, welche einmal im Jahr für 8 Wochen von vielen freiwilligen Helfern zum Museumsort wiederaufgebaut wird. In dieser Zeit ist auch die bereits restaurierte, in einen Keller gebaute Bäckerei in Betrieb und es gibt Brot und leckere Fleischtaschen (Pastries) und süßes Gebäck in Hülle und Fülle.
Marree der eigentliche Startpunkt vom Oodnadatta Track hat ein Pub, zwei vor sich hinrostende Lokomotiven und ist Heimat vom Lake Eyre Yachtclub. Der See hatte vor drei Jahren das letzte mal genug Wasser zum Segeln. Vorher war 15 Jahre Trockendock angesagt. Bei unserem Camp am See – eigentlich eine Salzwüste, sehen wir unseren ersten Dingo. Ganz smart trottet er keine 20 Meter von uns entfernt, mit der Sonne im Rücken, an uns vorbei.
Im Nirgendwo ragen zwei mit der Spitze in den Sand gesteckte Flugzeuge aus der Landschaft. Beginn eines sehr schönen Skulpturengartens, alles aus Schrott zusammengeschweisst, zeugt von großer künstlerischer und schweißtechnischer Meisterleistung des Künstlers. Seiner Behausung nach geht das Geschäft aber nur schleppend, sein Ziel dürfte aber nicht sosehr das finanzielle, als vielmehr, den beigefügten Texten nach, der Weltfrieden sein. Jedem das Seine.
