Oodnadatta 2/4

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Im 18. Jahrhundert bemerkten die Geographen dass alle Flüsse jenseits der Great Dividing Range nach Westen fliessen, es aber keinen Abfluss in das Meer gibt. Die Küste war damals schon gut kartiert. Die Lösung musste, wie die schlauen Wissenschaftler vermuteten, ein riesiger See im Zentrum Australiens sein. Der See ist da, aber eben im Untergrund, das grosse australische, artesische Becken erstreckt sich über 22% der Fläche von Australien.

Artesische Becken haben die Eigenschaft, schöne Quellen zu bilden, weil das Grundwasser „gespannt“ ist. Hier im Zentrum Australiens inmitten der Steppenlandschaft, erheben sich diese Quellhügel rund wie ein Vulkan etwa 15 Meter hoch und mit der Quelle ganz oben am Gipfel !!! mit angenehmen Wassertemperaturen, meist über 30 Grad. Ja, es genügt, nur ein Loch tief genug zu bohren um an das begehrte Nass heranzukommen. Wir konnten darin oft ganz ausgezeichnet baden oder auch duschen. Nach einem staubigen Tag im Auto viel Wert und hebt die Stimmung ungemein.

Von William Creek nach Coober Pedy. auf halber Strecke bei Lake Cadibarrawirracanna übernachten wir an einem See, den es momentan nicht gibt, nur ein Rest vom Zufluss ist vorhanden. Bei einer Wanderung versuchen wir den See zu erreichen, leider war es eine Luftspiegelung, weit und breit kein Wasser.

Oodnadatta Track mit Dalhousie Springs, Painted Desert, Coober Pady, Breakaways erweitert

 

 

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