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Unser nächstes Ziel an der Westaustralischen Küste heißt Fitzgerald River Nationalpark. Nur der West- und Ostteil sind durch Straßen erschlossen, die 50km dazwischen und ein Großteil des Parks muss zu Fuß erkundet werden. Im Juni 2017 wurde der Park auf Grund seiner Pflanzenvielfalt in die UNESCO Heritage Liste aufgenommen, und man erwartet für März 18 bereits den australischen Ministerpräsident und einen französischen Abgesandten! Selbst jetzt im Hochsommer (Jänner) finden wir viele blühende Stauden und Bäume. Wir merken es nicht nur an den verschiedenfärbigen Blüten sondern an der verstopften Nase und rinnenden Augen. Irgendwie macht sich eine allergische Reaktion bemerkbar.
Besonders eindrucksvoll ist die Hakea Victoria oder Royal Hakea, eine Pflanze, die an ausgewachsenes Kraut erinnert, mit verschiedenfärbigen Blättern von rot, orange über gelb zu grün, und von weitem wie ein Kaktus aussieht.
Auch der Eukalyptus blüht in weiß oder verschiedenen Rottönen.
Am Hamersley Inlet können wir diverse Wasservögel beobachten, und bei einer Wanderung entlang des Sees zum Beach beeindruckt uns wieder einmal der Bewuchs der Dünenlandschaft, in dem, selbst ein Orientierungsläufer, ohne Markierung die Orientierung gänzlich verlieren kann.
Die Beaches hier bestechen durch weißen Sand und Menschenleere. Im Februar 2017 war diese Gegend von einem extremen Hochwasser betroffen. Da bei Hopetoun drei Flüsse ins Meer münden wurde die Zufahrtsstraße in den Nationalpark gemeinsam mit der neuen Brücke ins Meer gespült. Die alte Furt hat die Flut beinahe unbeschadet überstanden und wird jetzt wieder benutzt.
Weiter gehts der Küste entlang, vorbei am 2, 4, 12mile Beach zur Starvation Bay, wo wir unser nächstes Camp aufschlagen