Gudrun und ich beraten oft bereits um die Mittagszeit was am Abend auf dem Grill landen soll. Die Auswahl ist riesig, die Qualität Top und der Preis niedrig. Einzige Bedingung ist, dass wir noch vor dem Abend einen Markt erreichen. Die Alternative ist sonst Reis mit Zwiebel und Tomaten oder Eier mit Speck, aber die gibt es sowieso auch zum Frühstück. Die Motivation ist also durchaus gegeben, zur Not kann man auch versuchen einem Farmer etwas abzukaufen. Im Auto ist es nicht möglich Fleisch länger als einen Tag zu transportieren weil alles Verderbliche auch wirklich schnell verdorben ist. Am Holzfeuer ganz romantisch oder auf einen der vielen tausend öffentlichen Grillplätze geht es an unsere Lieblingsbeschäftigung: Grillen. Für Europäer sind die öffentlichen Grillplätze, meist mit Gasgriller, die nichts oder nur ganz wenig kosten, fremd. Wo es möglich ist nutzen wir sie weil sie IMMER an den schönsten Plätzen angelegt sind. Kurz reinigen wir die Grillplatte und los geht es. Das Etikett verlangt nach dem BBQ natürlich alles zu reinigen und so zu hinterlassen wie man es gerne vorfinden möchte. Am BBQ geht es entspannt zu und ein gutes Gespräch mit Einheimischen bei einem Glas Barrossa Valley, mit etwas Glück auch gekühltem Bier, ist schnell gefunden. Wir genießen noch den schönen Sternenhimmel, um neun, als viel früher als zu Hause, freuen wir uns auf die Nachtruhe. Gute Nacht.