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Gudrun und ich bereisen den Park über zwei Wochen und nehmen uns viel Zeit die Landschaft auf uns einwirken zu lassen. Meist bleiben
wir zwei bis drei Nächte am selben Ort um die Gegend besser kennen zu lernen. Nur einmal sind wir auf einem kommerziellen Campingplatz, sonst immer in Naturcamps im Busch. Reichlich werden wir dafür beschenkt, mit einmaligen Erlebnissen und Begegnungen mit Tier und Mensch. Wir können auch manches zurückgeben wo Hilfe nötig ist. Eine Wandergruppe versorgen wir am Abend, weil ihre Rücksäcke durch zwei Verletzte im weit abgelegenen Camp bleiben müssen. Wir sehen Büffelfamilien im Busch, Krokodile, wo jeder weiß, wo die eigenen Grenzen sind, achten auf jeden Schritt, so wie beim Bergsteigen ist es hier auch nötig, die Qualität des nächsten Schrittes einzuschätzen. Der Morgenschrei des Kokaburra weckt uns oft vor dem Sonnenaufgang. Der Curlew

mit seinem, durch
s Mark gehenden, Schrei in der Nacht, leise Dingos, oft nur eine lautlose Silhouette im Busch. Das Rascheln im Laub am Tag sind immer nur Eidechsen. Die Nacht gehört aber den Schlangen, und wir machen unsere Wege abends nur mit der Taschenlampe.
Wir haben Glück und bekommen ein Permit um die Koolpin Gorge besuchen zu dürfen, ein
Edelstein im Paradies, der nur wenigen zugänglich gemacht wird, erwandern und beschwimmen wir drei Tage lang.
Der JimJim Pool, aus dem die Regenbogenschlange in der Traumzeit aus dem Wasser gestiegen ist, läßt uns drei Tage nicht gehen. Vier Burschen legen den 4WD Track vom Camp zum JimJim Fall immerhin 10 Km zu Fuß zurück. Retour nehmen wir sie mit.
Großartig!
Grüße aus dem Weideland.
Heinz
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Danke Heinz wir genießen die Reise sehr, ganz ohne Heimweh. Jetzt wir es langsam heiss im Norden. Zeit um nach Westen aufzubrechen. Heute hat mir am Camp ein Nachbar erzählt dass er in der Früh in seinem Caravan 31,5 grad gemessen hat !!
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